Hintergrund & Partner*innen

Illustration: Graphische Darstellung einer Waage, die den Zusammenhang zwischen Gesundheit auf der einen und Klimaschutz auf der anderen Seite darstellt. Symbole für Gesundheit (Herz, medizinisches Zeichen, Krankenhaus). Symbole für Klimaschutz (Planzen, Erde, Windrad, Thermometer).
KI-generierte Grafik mit DALL·E (OpenAI).

Wie lassen sich Gesundheitsförderung und Klimaschutz wirkungsvoll verbinden?

Bei dieser Frage setzt das Projekt Fit4Klima an. Ziel ist es, klimagerechtere Verhaltensweisen im Alltag zu fördern – etwa durch bewusstere Ernährung, nachhaltige Mobilität oder nachhaltigen Konsum – und gleichzeitig positive Effekte für Gesundheit und Wohlbefinden zu erzielen.

Dazu werden verschiedene (Suffizienz-)Maßnahmen entwickelt und in Realexperimenten erprobt: eine App zur Selbsteinschätzung und Verhaltensänderung, digitale und analoge Informationsmaterialien, ein CO₂-Rechner sowie konkrete Aktionsformate und transformative Bildungsmaterialien. Dadurch soll eine möglichst breite Zielgruppe Anreize und Unterstützung erhalten, ihren Lebensstil klimafreundlicher umzugestalten. Vorerst zielt das Projekt dabei auf Studierende der Bergischen Universität Wuppertal sowie Kund*innen der Stadtsparkasse Wuppertal, der AOK Rheinland/Hamburg und der BarmeniaGothaer ab.

Projektablauf

Das Projekt ist mit einer wissenschaftlichen Analyse gestartet: In Fokusgruppen und Online-Befragungen wurden Bedürfnisse, Einstellungen und Hemmnisse der Zielgruppen erhoben. Darauf aufbauend wurde die Fit4Klima-App entwickelt – als digitales Werkzeug zur Selbstreflexion, Zielverfolgung und Motivation. Nutzer*innen erhalten individuelle Anregungen, um Verhaltensweisen nachhaltig zu verändern. Die App gibt es hier: App downloaden

Parallel sind Informationsmaterialien entstanden, wie ein analoger CO₂-Rechner und transformative Bildungsmaterialien. Ergänzt wird das Angebot durch Aktionswochen, z. B. bei den beteiligten Praxispartner*innen. Durch Öffentlichkeitsarbeit (Website, Publikationen, Medienarbeit) wird der Transfer in weitere Regionen unterstützt.

Neuigkeiten zum Stand des Projekts findest du hier.

Foto: Gruppe von Menschen macht gemeinsam Dehnübungen im Park.
Quelle: Colourbox

Unsere Praxispartner*innen

Stadtsparkasse Wuppertal

Die Sparkasse Wuppertal ist ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut und seit jeher stark in der Region verwurzelt. Ihr Gemeinwohl-Auftrag und ihre enge Verbindung zur Stadt prägen seit mehr als 200 Jahren das umfassende gesellschaftliche Engagement, das auch die nachhaltige Entwicklung von Wuppertal und Umgebung umfasst.
Bei der Unterstützung des Projekts Fit4Klima bringt das Sparkassen-Team genau diese lokale Verankerung und Reichweite ein: Es beteiligt sich unter anderem an Analysen zu gesundheitsförderlichem und klimagerechtem Verhalten, gibt Feedback zu Inhalt und Funktionen der Fit4Klima-App, hilft bei deren Verbreitung und Transfer und ist bei der gemeinsamen Aktionswoche dabei.

BarmeniaGothaer

Die BarmeniaGothaer ist aus dem Zusammenschluss der Versicherungsunternehmen Barmenia und Gothaer hervorgegangen und zählt zu den großen Versicherungsgesellschaften in Deutschland. Sie bietet ein breites Spektrum an Versicherungen für Privat- und Firmenkund*innen und integriert Nachhaltigkeitsaspekte gezielt in ihre Unternehmensstrategie – etwa durch verantwortungsvolle Kapitalanlagen, ressourcenschonende Geschäftsprozesse und gesellschaftliches Engagement.
Im Rahmen des Projekts wirkt die BarmeniaGothaer unterstützend an Befragungen zu Zusammenhängen zwischen Gesundheit und Klimaschutz mit und bringt ihre Perspektive in die inhaltliche und funktionale Weiterentwicklung der Fit4Klima-App ein – insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen der privaten Krankenversicherung. Der Versicherungskonzern wird das Fit4Klima-Projekt auch weiterhin partnerschaftlich begleiten.

Bergische Universität Wuppertal

Die Bergische Universität Wuppertal ist eine Hochschule mit rund 20.000 Studierenden und knapp 4.000 Beschäftigten, deren Leitbild Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung als zentrale Handlungsprämissen betont. Für die große Universitätsgemeinschaft sind Angebote wie die Fit4Klima-App relevant, weil sie im Studien- und Arbeitsalltag zu gesundheitsförderlichem und klimaverträglichem Verhalten anregen können. Über das Nachhaltigkeitsbüro und den UniSport bringt die Universität ihre Perspektiven aus Nachhaltigkeitsarbeit, Gesundheitsförderung und Bewegungsangeboten in das Projekt ein. In dieser Rolle wirkt sie an Workshops mit und beteiligt sich an der Erarbeitung von Projektmaterialien sowie an der inhaltlichen und funktionalen (Weiter)-Entwicklung der Fit4Klima-App.